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Jeder von uns ist mehrere, ist viele,
ist ein Übermass an Selbsten.
Deshalb ist, wer die Umgebung
verachtet, nicht derselbe,
der sich an ihr erfreut oder unter ihr leidet.
In der weitläufigen Kolonie unseres Seins gibt es Leute
von mancherlei Art, die auf
unterschiedliche Weise denken und fühlen.
Fernando Pessoa, 1932
Wir bestehen alle nur aus bunt-scheckigen Fetzen,
die so locker und lose aneinander-hängen,
dass jeder von ihnen jeden Augenblick flattert, wie er will; daher gibt es ebenso viele Unterschiede zwischen uns
und uns selbst wie zwischen uns und den anderen.
Michel de Montaige, Essais
Beide Texte (wieder) gefunden im Buch „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier, 2004“ |
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Erzählen Sie mir, einer erfahrenen Journalistin*, etwas aus Ihrem Leben – ich schreibe es für Sie auf.

Überraschen Sie die Partnerin oder den Partner mit einer Geschichte über Sie selbst, über die Partnerin oder den Partner, zur Hochzeit oder zum Hochzeitstag. Schenken Sie Ihre Geschichte den Kindern zum Geburtstag, den Enkeln zur Erinnerung, Mutter und Vater als Überraschung.
Ganz gleich, ob Teile Ihrer Biographie, Ihrer Fantasie, Erlebnisse, etwas, das Sie durch das geschriebene Wort loslassen wollen, Erinnerungen aus Kindheit und Jugend, eine Liebesgeschichte oder einen Liebesbrief, die oder den Sie gerne von einem Profi aufgeschrieben haben möchten.
Nach einem oder einigen Gespräch/en, nehmen Sie (nach dem Gegenlesen) Ihre Geschichte gedruckt mit nach Hause.
Sichern Sie sich ein professionelles, gedrucktes und exklusives Exemplar Ihrer Geschichte – ein Dokument für Sie selbst oder für jemanden zur Freude.
Ich bin ausgebildete Journalistin BR (Berufsregister) mit langjähriger Medienerfahrung in der Schweiz und in Deutschland. Auf Wunsch gebe ich gerne mehr Auskunft.
* Der Bund, Berner Zeitung, Berner Oberländer, Thuner Tagblatt u.a.
 
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Das meint die Presse über mich und mein Geschichtenatelier (PDF):
– Berner Zeitung, Ausgabe 15.4.06
– annabelle, Ausgabe 14/06
– Berner Baer, Ausgabe 2.5.06
– Matte-Zytig, Ausgabe 2/06
– Oberland Aktuell, Ausgabe 19.4.06
Auswahl von Texten, die im Geschichtenatelier entstanden sind (PDF):
– Sunnyboy
– Hochzeit
– Liebesbrief an eine Freundin
– Soldat (Liebesbrief)
– Zugfahrt
Weitere Texte können im Geschichtenatelier eingesehen werden.
Auswahl von journalistischen Texten in Bund, Berner Zeitung, annabelle, anda!, Berner Oberland Medien, etc. (PDF):
– Andalusien Nîmes
– Das fünfte Volk
– Jerez de la Frontera, Reisebericht
– Porträt: Marianne von Allmen, Kreativ-Atelier 1zigartig
– Porträt: Stadtpraesident Juerg Schoenholzer
– Porträt: Adrian Galia (Flamenco)
– Porträt: Königin vom Burgsee (Zigeunerin)
– Schreiben gegen den Tod (Todeskandidat, USA)
– Filmpremiere „Exit Spiez“
– Flugzeugentführung
– Reportage älteste Kutscher der Schweiz
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Sonja Laurèle Bauer
Journalistin & Autorin |
Bohemien - Flamenco – Rhapsodie
Gedanken einer Gitane
Ich bin eine Vagabundin,
die letzte ihrer Zunft.
Meine Mutter ist das Gefühl,
mein Vater die Vernunft.
Mein Vater hat meine Mutter verlassen,
geblieben ist ein einsamer Ort.
Da wo andere bleiben,
ziehe ich weiter fort.
Mein Kopf denkt nicht logisch
und auch nicht rational,
Gedanken an Geld und Morgen,
sind mir ganz und gar egal.
Dennoch gehen Denker und Weise
täglich bei mir ein und aus.
Bei mir wohnt die Zeit für Gedanken
und Freiheit ist mein Haus.
Während andere die Züge verpassen,
in denen sie vor dem Leben fliehen,
gebe ich mich der Liebe hin
und bleibe gelassen,
denn mir reicht der Wind zum
Weiterziehen.
Wenn ich gehe, schlägt mein Herz im
12-er Takt.
Indem mein Blut einen festen
Wohnsitz
hat.
Und nichts mehr tut weh und nichts
bereitet Schmerzen,
denn der Nordwind ruft in meinem
Herzen.
Dann ziehe ich weiter und bin
verloren
in Freiheit, Liebe und Zeit.
Bin nicht zum Ankommen, sondern zum
Aufbrechen geboren,
nicht zum Bleiben fähig, nicht zum
Gehen bereit.
Ich bin wie die, welche die Züge
verpassen.
Nicht mehr und nicht weniger weit.
Nur habe ich um sie zu verpassen
ein bisschen mehr Freiheit und Zeit.
Meine Suche hat kein Ziel,
denn Schwestern und Brüder sind tot.
Vagabunden, Taugenichtse, Zigeuner,
sind aus der Gesellschaft fort.
Weil ich rastlos durch untiefe Träume renne,
sind die alten Lieder verstummt.
Weil ich dunkle Räume nicht wieder erkenne,
ist die Seele zum Schweigen verdammt.
Seit ich durch den blossen Alltag eile,
bin ich taub und stumm und blind.
Auch meine Mutter ist kürzlich
gestorben;
Geblieben ist einzig mein Kind.
Und ist es nur ein Halbblut
und hört nur mit halbem Herzen auf den Wind,
dann ahnt es doch die Ferne,
denn es ist ein Zigeuner Kind.
Sonja Sauvage
alias Sonja Laurèle Bauer
August 2005 |
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Ich bin Bernerin. Verheiratet mit Stephan und Mutter von zwei überaus geliebten Söhnen: Joel, 12.04.1990 und Jeriel, 04.08.2007.
Seit 1998 bin ich hauptberuflich als Journalistin und Redaktorin tätig. Erste Presse-Erfahrungen machte ich bei der Berner Zeitung BZ (nach KV und Reisen) als freischaffende Mitarbeiterin. Die journalistische Feuertaufe erhielt ich allerdings erst viel später, während meines zehnjährigen Aufenthalts in Deutschland und während meiner Arbeit als redaktionelle Mitarbeiterin beim Südwestrundfunk Baden-Baden, Fernsehen. Nach der Journalistenschule in Hamburg (berufsbegleitend) und viele Jahre und Erfahrungen später, durfte ich dann beruflich endlich wie Phönix aus der Asche steigen.
Zurück in der Schweiz arbeitete ich beim Radio als Moderatorin und schrieb für die Stadtbernerzeitung „Der Bund“ (2 Jahre). Danach wechselte ich, bedingt durch einen Umzug, zur Espace Media und schreibe hauptsächlich für die Berner Zeitung BZ, bevorzugt Kulturelles, Gesellschaftliches und Medizinisches.
Ausserdem schreibe ich Kurzgeschichten und Gedichte und arbeite (meist frühmorgens) an einem Prosatext. Schreiben, (er-) fühlen, (er-) leben, schreiben! Das ist, was mich interessiert. Ich liebe die Sprache und das Umsetzen von Worten in (Sprach-) Bilder. Den Weg von der Idee bis hin zum letzten Satz.
Am liebsten sind mir Menschen und ihre Geschichten. Leben, Literatur, Film, Musik, Tanz (ich tanze seit Jahren Flamenco), Kunst und Reisen. Kulturelle, philosophische und gesellschaftliche Themen. Ich schreibe gern Porträts, weil ich so die Menschen erfühlen kann. Ich habe eine gute Begabung, dies schnell und präzise zu tun und bekomme dafür sehr gute Feedbacks. Ich bin kreativ, aufgeschlossen, teamfähig und lerne gerne Neues dazu. Und ich mag die kleinen Sachen, welche die grossen Geschichten ausmachen. Aber auch die grossen Dinge, weil sie aus vielen kleinen bestehen.
 
Das Geschichtenatelier ist grösser geworden:
Weil es so gut läuft, sind wir nun zwei – Journalistin (BR) und Psychologin (lic. phil.) – die Ihre Lebensgeschichten, Liebesbriefe, Biografien, u.a. schreiben.
Neu mit dabei:
Cornelia Guyan, Psychologin (lic. phil.), hat ihr Hobby zu einem Teil ihres Berufs gemacht. Zwischen der Schweiz und Spanien pendelnd, fängt sie Geschichten ein. Diese werden so zu Papier gebracht, dass der Leser das Gefühl hat, direkt neben dem Erzähler zu sitzen und ihm zuzuhören. |
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